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Wir verabredeten uns. Er trug Jeans, Jacke und Hose. Ich hatte mich geschminkt. Unsympathisch war er nicht, eher schüchtern. Er nahm mich mit ins Restaurant und stellte mich seinen Freunden vor.

Ein feines, ironisches Lächeln zog er zwischen sich und die anderen Menschen. Ich ahnte, was das Lächeln verriet. Einige Male durfte ich ihn bei seiner Arbeit besuchen.

Er schrieb Drehbücher und führte Regie bei Filmen. Ich fragte mich, ob er mir Geld geben würde, wenn wir uns treffen, aber er gab mir keins, und ich traute mich nicht, danach zu fragen.

Bald würde ich alt genug sein, um als Kellnerin zu arbeiten, und vielleicht wurde ja auch noch eines Tages etwas Richtiges aus mir.

Zwei Jahre später, der Mann und ich waren uns noch immer etwas fremd, sagte er mir, er sei krank. Er starb ein Jahr lang, ich besuchte ihn im Krankenhaus und fragte, was er sich wünsche.

Er sagte mir, er habe Angst vor dem Tod und wolle es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Er fragte mich, ob ich ihm Morphium besorgen könne. Ich dachte nach, ich hatte einige Freunde, die Drogen nahmen, aber keinen, der sich mit Morphium auskannte.

Auch war ich mir nicht sicher, ob die im Krankenhaus herausfinden wollten und würden, woher es kam. Manchmal brachte ich ihm Blumen. Er sagte, die einfachen Dinge seien ihm jetzt die liebsten — er wolle nur Streuselschnecken, nichts sonst.

Ich ging nach Hause und buk Streuselschnecken, zwei Bleche voll. Sie waren noch warm, als ich sie ins Krankenhaus brachte.

Er sagte, er hätte gerne mit mir gelebt, es zumindest gern versucht, er habe immer gedacht, dafür sei noch Zeit, eines Tages — aber jetzt sei es zu spät.

Kurz nach meinem siebzehnten Geburtstag war er tot. Meine kleine Schwester kam nach Berlin, wir gingen gemeinsam zur Beerdigung.

Meine Mutter kam nicht. Es war alles vorbereitet: Das Bier kaltgestellt, die Wurst- und Käseplatten hübsch mit Salzstangen und Zwiebelringen garniert — der Diaprojektor im Wohnzimmer schon seit Stunden aufgebaut, die Urlaubsbilder schon lange nach Reisestationen geordnet; es sollte ein gemütlicher Abend werden.

Obwohl Heinz den Ablauf der Diashow schon x-mal geprobt hatte, war er sehr unsicher. Viertel nach acht war es soweit, die ersten Gäste kamen.

Um neun Uhr hielt Heinz die Spannung nicht mehr aus, und er versuchte geschickt, auf seine Urlaubsdias aufmerksam zu machen — und wie das immer so ist, konnte er auch gleich beginnen.

Die Gastgeberin erklärte, dass Ramona ausgerechnet heute bei einem Architekten eingeladen sei, sie liesse sich entschuldigen.

Die weitere Reihenfolge der Bilder war wie bei jeder Urlaubsvorführung. Überbelichtet, angeblich lustige Szenen, die auch mit vielen Erklärungen die Gäste langweilten.

Spannend waren allerdings die Erzählungen über die einfachen, gastfreundlichen Menschen … in der Türkei, die sie überall getroffen hatten.

Müllers, die auch schon mal in der Türkei waren, konnten dies immer wieder bestätigen. Es war ein fast gelungener Abend. Es herrschte eine grauenhafte Stille.

Zu Herrn Schneider? Aber die Feier ist verschoben worden. Habe ich euch doch gesagt. Oder nicht??? Setz dich doch, Ramona. Heinz versuchte sich zu beherrschen und ging in die Küche.

Ganz plötzlich fiel Herrn Müller ein, dass die Kinder nicht zu Hause waren und der arme Hund bestimmt dringend raus musste; auch die anderen Gäste hatten plötzlich einen armen Hund und eine kranke Grossmutter.

Warum morgen, nix heute?? Obwohl es draussen warm war, durchlief ihn eine eisige Kälte, er zitterte am ganzen Körper.

Anatolien war plötzlich ganz nah. In seinem Dorf hatten die Leute noch nie jemanden vor die Tür gesetzt. Feiner Dampf stieg aus der Kaffeetasse.

Draussen war es noch dunkel und es schneite. Auf dem einzigen Stuhl am hölzernen Tisch sass ein alter Mann in einer blauen, abgenutzten Arbeitshose und einem wollenen grauen Pullover.

Jeden Morgen vor seiner harten Arbeit im düsteren Bergwerk sass er in diesem von Neonleuchten grell beleuchteten Raum. Seine Arbeit im Bergwerk war eintönig und trostlos.

Genau wie sein Leben. Sein Blick war bewegungslos auf das Ende des Raumes gerichtet. Dort befand sich eine Tür.

Diese Tür war allerdings nicht wie normale Türen grau, braun oder schwarz. Nein, sie war gelb. Gelb wie eine Zitrone. Sie war einst von einem der Bergarbeiter aus Spass gelb angemalt worden.

So interessant und vielversprechend diese Tür auch aussah, hinter ihr lag nur ein langer dunkler Gang, der tief in den Berg und die Trostlosigkeit hineinführte.

Morgen für Morgen sass also der alte Mann auf diesem Stuhl und starrte die gelbe Tür an. Auch wenn er leider ganz genau wusste, was hinter dieser Tür war, regte ihn dieses Gelb Tag für Tag zum Denken an.

Er stellte sich vor, was alles hinter einer so vielversprechenden Tür sein könnte. Er malte sich Geschichten von wunderschönen königlichen Gärten voller Blumen und Bäumen, orientalischen Basaren mit exotisch riechenden Gewürzen und Bergspitzen voller weissem Pulverschnee aus.

Er dachte an viele kleine Fische im Meer und Blumen auf einer Bergwiese. Er dachte an alles Wunderbare und Interessante auf dieser Welt, was hinter einer so interessanten Tür liegen konnte.

Er dachte daran, wie er aufstand, durch diese Tür schritt und in einer besseren Welt landete. In einer Welt, in der Gerechtigkeit und Frieden herrschten.

In einer Welt, in der er nicht eine solch trostlose Arbeit verrichten musste. Diese wenigen Minuten am Morgen, waren die einzigen Minuten im Leben des Mannes, in denen er glücklich war.

Mit dem siebten Schlag der Uhr, wurde der alte Mann aber jeweils wieder aus seinen Träumen gerissen und an seine Arbeit erinnert. Er stand auf, ging zur gelben Tür und trat in den kalten, langen und trostlosen Gang zum Bergwerk.

Ein neuer Anfang eines harten Arbeitstages. So wie dieser winterliche Morgen vergingen schon hunderte andere Morgen zuvor, auf welche noch hunderte mehr folgten.

Eines herbstlichen Morges im Oktober nahm alles ein Ende. Als der alte Mann wie gewohnt zum Kaffee kam, war die gelbe Tür verschwunden und der Mann blickte in den langen, dunklen und trostlosen Gang.

Am späten Nachmittag hatte es angefangen zu schneien. Vor dem Haus sah er den Hausmeister den Gehsteig kehren.

Er trug eine Kapuze und führte auf einer kleinen, dunklen Insel einen vergeblichen Kampf gegen den stetig fallenden Schnee.

Es war gut, dass er diesmal nicht zum Flughafen gefahren war, um sie abzuholen. Das letzte Mal hatte er ihr Blumen aus dem Automaten gekauft und sie dazu überredet, die lange Fahrt nach Manhattan mit der U-Bahn zu machen.

Als sie dann vor einigen Tagen telefoniert hatten, hatte sie gemeint, es sei nicht nötig, dass er sie abhole, sie werde ein Taxi nehmen.

Er stand am Fenster und schaute hinaus. Selbst wenn der Flug pünktlich war, würde sie frühestens in einer halben Stunde hier sein.

Aber er war jetzt schon unruhig. Er verwarf Sätze, die er sich in den vergangenen Wochen ausgedacht und immer wieder vorgesagt hatte.

Er hatte nie Erklärungen gehabt, aber er war sich immer sicher gewesen. Eine Stunde später stand er wieder am Fenster. Es schneite noch immer, heftiger als zuvor, es war ein richtiger Schneesturm.

Der Hausmeister hatte seinen Kampf aufgegeben. Er schaltete den Fernseher ein. Auf fast allen Kanälen war vom Sturm die Rede, und es war seltsam, dass man ihm schon einen Namen gegeben hatte, den alle Stationen zu kennen schienen.

Aber die Moderatoren, die man hinausgeschickt hatte und die, dick angezogen, in Mikrofone mit groteskem Windschutz sprachen, waren guter Laune und warfen Schneebälle in die Luft und wurden nur ernst, wenn sie von Sach- oder Personenschäden zu berichten hatten.

Er rief die Fluggesellschaft an. Der Flug, sagte man ihm, sei wegen des Schneesturms nach Boston umgeleitet worden.

Kaum hatte er aufgelegt, klingelte das Telefon. Sie rief aus Boston an, sagte, sie müsse gleich weiter. Es gebe Gerüchte, dass der Kennedy Airport wieder offen sei.

Vielleicht müssten sie aber auch in Boston übernachten. Sie sagte, sie freue sich auf ihn, und er sagte, sie solle auf sich aufpassen.

Sie sagte, bis später, und legte sofort auf. Er hatte mit ihr essen gehen wollen, jetzt hatte er Hunger. Und es würde noch Stunden dauern, bis sie hier war.

Er dachte, dass er etwas einkaufen sollte. Sie würde bestimmt hungrig sein nach der langen Reise. Er zog seinen warmen Mantel an und Gummistiefel.

Er hatte keine anderen hohen Schuhe, und die Stiefel hatte er kaum getragen. Er nahm einen Schirm und ging hinaus. Es war einfacher, vorwärts zu kommen, als er gedacht hatte.

Alle Geschäfte waren geschlossen, nur in wenigen hatte sich das Personal die Mühe gemacht, auf einem improvisierten Schild den Grund für den frühen Ladenschluss zu nennen.

Er ging quer durch die Stadt. Hier musste er über hohe Schneewälle steigen. Er sank ein, und Schnee drang in die Schäfte seiner Stiefel. Über den Times Square lief ein Langläufer.

Die Leuchtreklamen blinkten, als sei nichts geschehen. Er ging weiter, den Broadway hinauf. Er war schon früher dort eingekehrt, der Geschäftsführer und die meisten der Kellner waren Griechen, und das Essen war gut.

Die Stimmung war festlich, niemand sprach, es war, als seien sie alle Zeugen eines Wunders. Er setzte sich an einen Tisch und bestellte ein Bier und ein Club Sandwich.

Der Schnee in seinen Stiefeln begann zu schmelzen. Als der Kellner das Bier brachte, fragte er ihn, weshalb das Lokal noch offen sei.

Sie hätten nicht mit so viel Schnee gerechnet, sagte der Kellner, jetzt sei es zu spät. Sie wohnten alle in Queens, und dort hinauszukommen sei im Moment unmöglich.

Da könnten sie das Lokal ebensogut offen lassen. Er nahm eins mit Schinken und Käse. Keine Mayonnaise, keine Pickles, das wusste er noch.

Sie hatte ihm auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen. Einen Flug habe es nicht gegeben, jetzt sei auch Boston zu. Man bringe sie zum Bahnhof, von dort solle es einen Zug geben.

Sie werde, wenn alles gut gehe, in drei Stunden in Manhattan sein. Der Anruf war vor einer Stunde gekommen. Er schaltete wieder den Fernseher ein.

Er habe inzwischen Boston erreicht. In New York sei das Schlimmste vorbei, sagte er und lächelte, aber es werde wohl noch die ganze Nacht schneien.

Er schaltete den Fernseher aus und trat wieder ans Fenster. Er löschte das Deckenlicht und zündete die Schreibtischlampe an.

Dann machte er Tee, setzte sich aufs Sofa und las in einem Buch. Um Mitternacht ging er zu Bett. Als es an der Tür klingelte, war es drei Uhr.

Bevor er an der Tür war, klingelte es wieder. Er drückte auf den Türöffner und wartete einen Augenblick.

Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis er kam. Natürlich wusste er, dass sie es war, aber er war doch erstaunt, als die Lifttür sich öffnete und er sie dort stehen sah.

Er trat auf sie zu. Als er sie küssen wollte, umarmte sie ihn nur. Die Lifttür schloss sich hinter ihm.

Sie teilten sich das Sandwich, und sie erzählte, wie der Zug aus Boston auf halber Strecke im Schnee steckengeblieben sei, wie er Stunden so gestanden habe, bis endlich ein Pflug das Gleis freigemacht hatte.

Wenigstens habe ich warme Kleider dabei. Ich habe ihm zwanzig Dollar in die Hand gedrückt und gesagt, bringen sie mich zu East, egal wie. Ein kleiner Pakistani.

Ein netter Mann. Sie hatten Vodka getrunken, und er schenkte noch einmal ein. Bis auf das Halstuch hatte sie alles mitgenommen.

Es gab keinen Kafka mehr auf dem Nachttisch, keinen abgestandenen Kräutertee in der Küche. Sie hatte alles mitgenommen, bis auf das Halstuch, und vielleicht hing im Schlafzimmer auch noch der schwere Duft ihres Parfüms.

Vielleicht war es aber auch nur seine Erinnerung. Er hatte die Wohnungstür aufgeschlossen und es gleich gewusst. Denn beim Reinkommen kein Jeff Buckley, kein Risotto.

Und es war kälter als sonst. Alle Fenster offen, als wäre sie weggeflogen, nicht weggegangen. Das Bad war halbleer. Keine Parfümfläschchen mehr, kein Lockenstab, auch der Duschvorhang fehlte.

Der blaue Duschvorhang mit den roten Herzen. Er hatte ihn nie gemocht. Die Schmuckschatulle stand nicht mehr unterm Spiegel.

Ein Shampoo für Männer. Damit die Haare nicht so schnell ausgehen. Im Flur fehlte der rote Ledermantel. Den kleinen Schuhschrank neben dem Schirmständer hatte sie einfach ganz mitgenommen.

Sie hatte die Bilder abgehängt. Im Wohnzimmer, im Schlafzimmer. Die Bücher mitgenommen. Die Küche einfach nur kalt. Und leer. Ohne Risotto und Kräutertee.

Auch ohne Mikrowelle, aber das fiel ihm erst beim zweiten Mal auf. Er setzte sich hin und zählte die Videokassetten.

Die CDs waren weg. Nur noch Metallica. Aber da war nichts mehr. Nicht einmal die Holzgiraffe aus Kenia, die eigentlich ihm gehörte.

Nur noch das Halstuch auf dem Sofa, das schwarze Halstuch, das sie nie gemocht hatte. Er hörte, wie die Wohnungstür aufgeschlossen wurde.

Er hörte die Schritte, das Zögern, dann öffnete sich die zweite Tür. Er stand nicht auf, er sah nicht auf. Als MajanachihremKonzertmitJulieimKlostergartenspazieren ging,drängtesichihrderGedankeauf, dassdie indenBäumen tagendenpechschwarzenKrähenverzauberteNonnenseinmussten, diedieseVerkleidunggewählthatten,umihrKlosterunbemerktzu verlassen.

UndwemdientederriesigeGreifvogelalsCamouflage,deran einemWintermorgendaslebhafteTreibenaufdemHinterhofin eisige Leereverwandelte? Gewöhnlich flattertendie VögelumherundstrittensichumdasfürsieausgehängteFutter.

ManchmalmischtensichnochEichhörnchenin denStreitein, aberletztlichbekamjedergenugzufressenund genossdas Spiel,denvermeintlichenKampfumKörnerundNüsse.

MajaundJuliestandenvomFrühstückstischauf, simultan,und sahenaus demFenster. Wowarendie Tiere? PlötzlichwiesenJulies AugenhochindenBaum.

DerBlickdurcheinFernrohrverdeutlichte,waser tat:ErzerpflückteseineBeute,einenschönenVogelmit blauschimmerndemGefieder. ErblieblangeimHof,wechselteeinigeMaledenAst,vielleichtummehrzusehenoderumsich besserverborgenzuwissen.

Allesbliebstillundleer,dieTiere bliebenverschwunden. EinstrahlendblauerBildschirm,aufdemeinbunterKolibriherumflatterte,beleuchtetedenRaumundinspirierteMaja unwillkürlichzueinerOper.

Eswareinmaleinekleine Katze,die sichineinenKolibriverliebte. DenanderenKatzen fielauf, dassdiekleineKatzeimmerzudemWaldstücklief, darinverschwand,vielvielspäterzurückkamundsehrsehrglücklichzuseinschien.

BesondersargwöhnischbetrachtetederKater,derin diekleineKatzeverliebtwar,diesesTreiben. NungabeseineandereKatze,dieeswiederumaufdenKaterabgesehenhatte,und die derkleinenverliebtenKatzeaufihremWegindenWaldnachspionierte.

Nachdemsiegesehenhatte,was dortvorsichging, liefsiezurück,umdemKaterdavonzuberichten. Mittlerweilebereutdie VerräterinihreTatundgestehtderkleinenKatzeihrenVerrat.

Blutsickertaus demNetz. Esist Katzenblut,wiederentsetzteKatererkennt. Siesingtihre Todesarie. Meinstdu,die OpersollteanderMeturaufgeführt werdenoder lieberanderScala?

Majawarerstaunt,wusstekeineAntwort,undJulieschien dieFragesehrzubewegen. Siesprachüber dasSterbenderVögel, ihrganznormalesSterben,siemüssendochsterben,undwobleiben sie dann?

DerMüllcontainerwar vollerTannenzweige,sieverbargdieSchachteldarin. AufdemZementbodenvorihremFensterwarnochlangedanacheine dunkelroteBlutspurzusehen.

Sie lächelte. Er sagte es jeden Morgen. Sie hasste es, wenn er sie Meinjulilein nannte. Julia Weber. Julia war ein schöner Name.

Ein edler Name. Edle Frauen. Stolze Frauen. Cäsar hatte seine Gattin bestimmt nicht Meinjulilein genannt.

Wahrscheinlich hätte er auch seine Sekretärin nicht so genannt, wenn er eine gehabt hätte. Aber der Müller war eben nicht Cäsar.

Nein, das war er ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Eigentlich ein dummer, ungebildeter Mensch. Mit genügend emotionaler Intelligenz, um bei der Nachkriegsgeneration zu schleimen und sich einen Chefsessel zu sichern.

Emotionale Intelligenz. Das war etwas, was ihr fehlte. Das musste sie schon zugeben. Sie war eher der unkommunikative Typ.

Zumindest bei Leuten, die sie nicht mochte. Die merkten das immer sofort. Aber sonst. Sonst war sie mehr als überqualifiziert für diesen Posten.

Besser als nichts, hatte ihre Mutter gesagt. Besser als arbeitslos sein, hatte ihr Vater gesagt. Und, ich hab dir ja gleich gesagt, dass das nichts bringt.

Deutsch und Englisch auf Magister studieren. Wer macht denn sowas! Hättest eben BWL studieren sollen. Oder sonst was Brauchbares. Das haste jetzt davon.

Sie lächelte dann immer. Der Müller hatte gegrinst, als er ihr Einser-Zeugnis gesehen hatte und gemeint, dann würde sie wenigstens keine Rechtschreibfehler machen.

Dann hatte er sie noch gefragt, ob sie einen guten Kaffee kochen könne, und sie dann engagiert. Und seither arbeitete sie hier. Seit drei Jahren, vier Monaten und neunzehn Tagen.

Und eigentlich war es ganz okay. Und ihr manchmal zärtlich den Hintern tätschelte. Sie hatte einen schönen Arsch, das wusste sie.

Sie achtete sehr auf ihre Figur. Mens sana in corpore sano , sagte ihr Vater immer. Latein hatte er ja gehabt. So wie sie auch. Der Müller konnte kein Latein.

Der konnte nicht mal ordentlich Englisch. Ein durchschnittlicher Mensch also. Sein Ti-Eitsch war ein schwächliches, unmotiviertes S.

Peinlich war das. Sie hingegen. Sie hatte fünf Sprachen gelernt. Englisch, Latein, Französisch und Spanisch. Und etwas Italienisch im Urlaub.

Als sie sich Florenz angeschaut hatte, hatte sie ein bisschen was gelernt. Wunderschön war das gewesen. Die Kunst, die Kunst. Die alten Kirchen, die Gemälde.

Die Glasfenster, die Skulpturen. Sie hatte dem Müller davon erzählt, als sie zurückgekommen war. Nur, weil er gefragt hatte. Er hatte gelächelt und ihr zugehört.

Und emotional intelligent gelächelt. Und sie dann nach einem Kaffee gefragt. Mit Milch ohne Zucker. Heute tätschelte er ihren Arsch nicht.

Sie hasste das. Sie hatte mal Linda erzählt, dass er das manchmal machte, und die hatte daraufhin entrüstet behauptet, das sei ja wohl sexuelle Belästigung und sie solle ihn anzeigen.

Daraufhin hatte sie gelächelt und die Achseln gezuckt. Was machte das schon. Diese Hand auf ihrem Hintern für einige Sekunden. Es machte ihr nicht wirklich etwas aus.

Und deswegen so ein Theater zu machen… nein. Das war es nicht wert. Es war schwer, etwas zu finden. Hatte ihr Vater ja gleich gesagt. Und eigentlich war es ja ganz okay.

Sowieso redete ihr Vater dauernd auf sie ein. Dass sie sich den Müller schnappen solle. Ein Manager. Hatte womöglich Geld. Und sah doch nicht schlecht aus, der Kerl.

Was willst du denn mehr, Mädchen! Schnapp ihn dir! Sie lächelte dann immer und versprach ihrem Vater, es zu versuchen.

Und sie hatte es versucht. Wegen der Vernunft. Aber es hatte nicht funktioniert. Sie hatte es versucht.

Aber jedes Mal, wenn sie geglaubt hatte, dass sie es fast geschafft hatte, sich in ihn zu verlieben, ein bisschen wenigstens, hatte er sie wieder Meinjulilein genannt.

Oder sonst einen Mist gebaut. Nun ja, er sah nicht schlecht aus, das musste sie zugeben. Und er stand sogar auf sie. Zumindest auf ihren Arsch. Einen leichten Bauchansatz hatte er, aber sonst war er relativ perfekt.

Tadellos angezogen war er immer. Teure Anzüge. Passende Krawatten. Glänzend polierte Schuhe. Zu perfekt für ihren Geschmack. Klar fand sie schöne Männer gut.

Zum Anschauen. Aber zu mehr nicht. Und der Müller war schön. Gerade, schmale Nase. Hohe Backenknochen. Dunkles Haar, das er mit Gel immer zu einer schwungvollen Welle frisierte.

Volle Lippen. Hübsch, doch doch. Er war ihr … zu amerikanisch. Zu boygroupig irgendwie. Früher in der Schule war er bestimmt der Star gewesen.

Sicher waren alle Mädels in ihn verknallt gewesen. Und die, die es nicht waren, wären trotzdem mit ihm gegangen, aus Prestigegründen. Weil er doch so dekorativ war.

Und sicher war er gemein zu den Unsportlichen, Uncoolen. Sie gehörte damals zu den Strebern. Respektiert, aber unbeachtet.

Nett, aber langweilig. Keinesfalls polarisierend. Ihren ersten Kuss hatte sie im Studium gekriegt. Der Müller hasste Polen. Er nannte sie Polacken und machte Witze über sie.

Dabei war Wadim ein unglaublich sensibler Mensch gewesen. Die Amis hingegen verehrte der Müller geradezu. Sie selbst fand die Amis blöd.

Zu oberflächlich für ihren Geschmack. Aber das passte ja wiederum prima zum Müller. Denn oberflächlich war er ganz bestimmt.

Der Müller war sogar schon einmal in Amerika gewesen. Auf irgendeinem Wirtschafts-Symposium in New York. Er schwärmte seit Jahren davon.

Vor allem vom guten amerikanischen Kaffee, den ihm die Sekretärin dort gebracht hatte, die durchaus Ähnlichkeit mit ihr, dem Meinjulilein, gehabt hatte.

Der war so gut gewesen, dass er gleich noch einen bestellt hatte, beim amerikanischen Meinjulilein. Den Hintern hatte er ihr wohl nicht getätschelt.

In Amerika ginge sowas bestimmt nicht. Aber in Amerika hätte er gleich eine Klage wegen sexueller Belästigung am Hals.

Und da gab es ja die Todesstrafe, in Amerika. Nicht, dass sie ihm die Todesstrafe wünschen würde.

Jetzt wegen der Hinternsache. Aber der Gedanke, dass er in einem dieser hässlichen grellorangenen Anzüge in irgendeiner Zelle schmoren würde, der hatte irgendwie was.

Und vor dem Gefängnis stünden dann wütende, feministische Demonstrantinnen mit Transparenten und Schildern. Ach nein, das wäre zu gemein.

Sie widmete sich ihrer Arbeit. Briefe zukleben. Sie leckte die gummierte Kante der Umschläge subtil ab.

Es war irgendwie verwegen. Nicht, dass sie den Müller hätte scharfmachen wollen. Sie machte es für sich. Der Müller lief vorbei und nickte ihr grinsend zu.

Sein Blick blieb an ihrem kurzen Rock hängen. Dass sie verwegen Briefe zuklebte, bemerkte er gar nicht. Es war ihr egal. Sie leckte weiter Umschläge.

Dann klebte sie die Briefmarken auf. Es waren langweilige Briefmarken mit langweiligen Blumen drauf. Blauen, gefälligen Blumen. Und sie waren zum Abziehen und Aufkleben.

Man brauchte sie also nicht abzulecken. Aber sie klebte die Marken sehr ordentlich auf. Genau einen Zentimeter vom Rand entfernt.

Sie brauchte nicht nachzumessen. Das war jahrelange Erfahrung. Dann stapelte sie die Umschläge ordentlich in den Briefständer. Sie wartete.

Dann spitzte sie Bleistifte. Es waren drei Bleistifte der Härte HB. Handelsübliche Bleistifte. Einmal war ihr so langweilig gewesen, dass sie einen ganzen Bleistift zerspitzt hatte.

Sehr langweilig war ihr gewesen, an diesem Tag. Sie nahm einen der rot lackierten Bleistifte. Sie passten hervorragend zu ihren makellos lackierten Fingernägeln.

Und sie glänzten edel. Sie waren perfekt scharf. Sie piekste sich in den Finger. Kein Blut. Könnte schärfer sein. Sie steckte das Schreibgerät ins Spitzerloch.

Sofort erkannte die Sensorautomatik den Bleistift, und er begann zu rotieren. Diesmal zerspitzte sie den Stift nicht, sondern nahm ihn nach wenigen Sekunden wieder heraus.

Perfekt spitz. Was wohl passieren würde, wenn man den Finger hineinstecken würde? Wie wohl ein gespitzter Finger aussähe?

Wenn zum Beispiel der Müller sich lässig auf ihren Schreibtisch lehnen würde, so wie er es manchmal tat, und dann mit seinem Finger so ganz aus Versehen….

Das wäre ja schrecklich. Sie nahm die beiden anderen Bleistifte und spitzte sie genauso perfekt wie den ersten. Dann stellte sie fest, dass die Bleistifte unterschiedlich lang waren.

Von der Tischkante ab bündig. Immer noch wartete sie. Sie wusste, dass es gleich passieren würde. Und tatsächlich. Die Sprechanlage ging an.

Sie erhob sich und ging in sein Büro. Zu seinem Mahagonischreibtisch, vor dem sie stehen blieb.

Der Müller lümmelte in seinem ledernen Chefsessel und musterte sie anzüglich. Es war eine unnötige Frage.

Sie wusste ja, was er wollte. Sie nickte und wartete. Das war ihr Stichwort. Die Kaffeeküche war gleich nebenan.

Das Büro hatte eine dieser kleinen, billigen Kaffeemaschinen, die für zwei oder drei Tassen völlig ausreichten.

Der Kaffee, den man damit kochen konnte, war zwar nicht phänomenal, aber gut. Sie öffnete die Kaffeemaschine.

Es war noch die Filtertüte vom Vortag drin, mit dem dunkelbraunen, feuchten Kaffeepulver. Mit spitzen Fingern entfernte sie sie und warf sie weg.

Dann öffnete sie den Schrank und zog eine frische Filtertüte aus der Schachtel. Sie spreizte sie mit ihren langen, feingliedrigen Fingern auseinander und legte sie in den Filter.

Dann füllte sie Leitungswasser in den Entkalker. Der Müller bestand auf entkalktem Kaffeewasser. Wobei sie bezweifelte, dass man den Unterschied schmecken konnte.

Man vielleicht schon. Aber er jedenfalls nicht. Sie hörte zu, wie das Wasser in einem dünnen, mickrigen Strahl durch das Gerät rieselte. Hörte sich irgendwie erbärmlich an.

Dann nahm sie die Kaffeedose aus dem Schrank, die der Müller höchstpersönlich aus Amerika mitgebracht hatte. Mit einer drallen Pin-Up-Blondine drauf.

Ein Gil-Elfgreen-Bild, aber das wusste er nicht. Sie füllte zweieinhalb Löffel Kaffeepulver in den Filter.

Dann verschloss sie die Dose wieder und stellte sie zurück. Und sie füllte das Wasser aus dem Entkalker in die Maschine. Es plätscherte dürftig.

Er leuchtete in einem billigen Orangerot. Sofort begann die Maschine, brodelnde Geräusche von sich zu geben. Eher wie ein erkälteter Drache.

Ein alter, bedauernswerter Drache. Schon bald bildete sich ein dünnes Rinnsal, das sich spärlich in die Kanne ergoss. Genau wie die Untertasse. Das röchelnd-ersterbende Geräusch der Maschine verriet, dass der Kaffee durch war.

Sie wartete noch einen Moment. Dann nahm sie die Kanne und schenkte den Kaffee ein. Sofort bildete sich ein hellbraunes Wölkchen.

Es war jetzt zehnuhreinundvierzig. Sie lächelte zufrieden. Der Kaffee sah gut aus. Fehlte nur noch der Keks.

Sie öffnete die Schranktür und holte die Packung mit den Keksen heraus. Mit den saftigen Keksen, die der Müller so gern mochte. Sie entnahm einen Keks.

Er sah gut aus. Und dann tat sie, was sie jeden Werktagmorgen um zehnuhreinundvierzig tat. Sie leckte den Keks ab und legte ihn auf die Untertasse.

Sie waren mit Tausenden aus unterschiedlichen Türen in den Abend geschoben. Die Menschen würden den Himmel ignorieren, den Abend und würden nach Hause gehen.

Eine Nacht wie geschaffen, alles hinter sich zu lassen, aber wofür? Sie funktionierten in dem, was ihnen Halt schien, die Menschen in der Stadt, und Halt kennt keine Pausen, Regeln, keine stille Zeit, in der Unbekanntes Raum hätte zu verunsichern mit dummen Fragen.

Das Mädchen und der Junge gingen nicht nach Hause. Sie waren jung, da hat man manchmal noch Mut. Etwas ganz Verrücktes müsste man heute tun, dachten beide unabhängig voneinander, doch das ist kein Wunder, denn bei so vielen Menschen auf der Welt kann es leicht vorkommen, dass sich Gedanken gleichen.

Sie gingen auf einen Berg, der die Stadt beschützte. Dort stand ein hoher Aussichtsturm, bis zu den Alpen konnte man schauen und konnte ihnen Namen geben, den Alpen.

Die hörten dann darauf, wenn man sie rief. Die beiden kannten sich nicht, wollten auch niemanden kennen in dieser Nacht, stiegen die Stufen zum Aussichtsturm hinauf.

So sind die Menschen, Revierverletzung nennt man das. Die Gedanken ähnelten sich, was nicht verwundert, bei so vielen Menschen auf der Welt, und doch ist es wie Schicksal, einen zu treffen, der spricht, was du gerade sagen möchtest.

Sie hielten sich an der Hand, die ganze Nacht, und wussten nicht, was schöner war. Die Geräusche, die der Wind machte, die Tiere, die sangen, oder der Geruch des anderen.

Dabei ist es so einfach, sagte der Junge, man muss nur ab und zu mal nicht nach Hause gehen, sondern in den Wald.

Und das Mädchen sagte, wir werden es wieder vergessen, das ist das Schlimme. Tausende aus ihren Häusern, die Autos geschäftig geputzt, und die beiden erkannten, dass es das Ende von ihnen wäre, hinunterzugehen ins Leben.

Ich wollte, es gäbe nur noch uns, sagte der Junge. Das Mädchen nickte, sie dachte kurz: So soll das sein, und im gleichen Moment verschwand die Welt.

Nur noch ein Aussichtsturm, ein Wald, ein paar Berge blieben auf einem kleinen Stern. Es ist zu früh zu hell, das Hemd scheuert an seinem Hals, die Krawatte würgt ihn.

Er möchte sich kratzen, kratzen, kratzen, bis der Abend kommt. Der ist noch weit und er sitzt am Tisch. Er schubbert ein wenig sein Bein am Stuhl.

Dass es nicht auffallen möge, sie ihn wieder ansehen, mit diesem Blick, der sagt: Was macht der Hund bei Tisch? Sie sehen ihn nicht. Er versteht nichts von wichtigen Dingen.

Von Musik, Büchern, Blumen und von Kleidern, gar nichts. Sie geben ihm das Gefühl, etwas Störendes zu sein, zu laut, zu derb, nicht schön.

Er stört. Wenn er auf dem Sofa lümmelt und Bier trinken möchte, Sport schauen, stundenlang, ist er im Weg. Seine Bierflasche hinterlässt Ringe auf den Kunstbüchern, die auf dem Beistelltisch liegen.

Geduldet nimmt er sein Frühstück ein, es mag nicht recht rutschen in der trockenen Kehle. Was fühlst du, was denkst du, warum bist du so grob, warum fühlst du nichts, denkst du nichts?

Nie genügt er. Nie mag seine Frau ihm glauben, dass er gar nichts denkt, nichts fühlt. Dass er glücklich ist, Sport zu schauen, zur Decke zu starren, in einer Kneipe zu hocken und mit anderen Männern zu schweigen.

Endlich ist das Frühstück zu Ende, ein flüchtiger Kuss, Vater geht in die Welt, vielleicht kommt er nie zurück.

Er geht zu seinem Auto. Die Sporen an den Stiefeln scheppern, er tritt das Gaspedal. Die Maschine arbeitet, sie gehorcht ihm. Sie bettelt um Beherrschung, will sich unterwerfen.

Er steuert, er lenkt. Die starke Maschine, so viele Pferde, sie tragen ihn über die Prärie, den Ozean, ist doch egal.

Endlich ist er wer. Ein einsamer Mann, der mit muskulösen Armen die Zügel hält. Seine Pferde reiten, schneller, besser als alle anderen. Keine greinenden Weiber, er und die Maschine, und in Arizona geht die Sonne auf.

Freiheit, die ich meine, summt er und raucht in Gedanken eine fette Zigarre. Hier ist seine wahre Heimat. Der Roman ist lustig und blickt tief in das Herz der amerikanischen Gesellschaft.

Um zu erfahren, warum es eine der berühmtesten Auszeichnungen der Welt gewonnen hat, lies diese Rezension. In dieser Geschichte geht es darum, ein jähriges Mädchen zu töten, um ein neues zu bauen.

Es geht nicht buchstäblich um Mord, sondern um eine Geschichte über das Erwachsenwerden als Mädchen.

Sie macht eine sehr intime Reise durch, um die Frau zu werden, die sie sein möchte. Es ist eine geistreiche Geschichte über das Freisein und was es eigentlich bedeutet, frei zu sein.

Preston Peters gestohlen wird. Es kommen Detektive, Betrüger und Ehen, die schiefgehen vor. Dies ist eine klassische und einfache Geschichte, die lustig und interessant ist.

Hier ist eine kurze Rezension des Romans. Whenever he killed a mouse he would bring it into the drawing-room and lay it affectionately at my feet.

I would reject the corpse with horror and turn him out, but back he would come with his loathsome gift. He thought highly of his mouse and it was beyond him to realize that I did not want it.

You are just the same with your chivalry. Ich lehnte den Kadaver entsetzt ab und brachte ihn raus, aber die Katze kam mit ihrem abscheulichen Geschenk zurück.

Ich konnte einfach nichts tun, dass sie verstand, dass mir dies keine Freude machte. Sie dachte sehr gut von ihrer Maus und es war ihr unmöglich zu verstehen, dass ich sie nicht wollte.

Du bist mit deinem höflichen Verhalten genauso. Es ist sehr nett von dir, mir weiterhin deine tote Maus anzubieten; aber ehrlich gesagt habe ich keinen Nutzen dafür.

Ich werde nichts annehmen, nur weil ich zufällig weiblich bin. Jane Eyre, eine der berühmtesten literarischen Heldinnen der Geschichte, wurde entführt und soll ermordet werden.

Ein Detektiv hat die Aufgabe, sie zu retten, bevor es zu spät ist. Es ist in einer Welt angesiedelt, in der Menschen buchstäblich in Romane eintreten können, Zeitreisen sind real und das Klonen ist alltäglich.

Der Roman schafft es lustig zu sein, wenn er über eine Gesellschaft spricht, die unter der Herrschaft eines Diktators steht. Hier ist eine kurze Rezension des Buchs.

And that includes what I just told you. Und dazu gehört auch, was ich dir gerade gesagt habe. Erwachsene behandeln Kinder oft als Menschen, die weniger intelligent sind.

In dieser Geschichte stellt Saki uns Nicholas vor, der seine strenge Tante leicht austrickst und sie während der ganzen Geschichte überlistet.

Nicholas ist fasziniert von der Rumpelkammer, in der allerlei seltsame Dinge aufbewahrt werden, für die der Zutritt aber für Kinder verboten ist.

Die Geschichte handelt davon, wie er nicht nur in die Kammer kommt, sondern auch die Beziehung des Gehorsams, den er mit seiner Tante hat, umkehrt.

Saki ist berühmt dafür, über Charaktere zu schreiben, die nicht nur witzig sind, sondern auch ihren Kopf dazu benutzen, die Situation zu verändern, in der sie stecken.

Older and wiser and better people had told him that there could not possibly be a frog in his bread-and-milk and that he was not to talk nonsense; he continued, nevertheless, to talk what seemed the veriest nonsense, and described with much detail the coloration and markings of the alleged frog.

Ältere, klügere und bessere Leute hatten ihm gesagt, dass es keinen Frosch in seinem Frühstück geben könnte und dass er keinen Unsinn reden sollte; trotzdem fuhr er fort, über den scheinbar unmöglichsten Unsinn zu sprechen, und beschrieb ausführlich die Färbung und Merkmale des angeblichen Frosches.

Ivan Matveich wird lebendig verschluckt, als er mit seiner Frau und einem Freund ein Krokodil sieht.

Er findet sich in dem Tier recht wohl und weigert sich, herauszukommen. Was folgt ist eine urkomische Geschichte, die zu einem Klassiker geworden ist.

Ursprünglich im Jahr auf Russisch veröffentlicht, scheinen einige Wörter verwirrend zu sein. Ich bin nur beunruhigt über die Ansicht, die meine Vorgesetzten von dem Vorfall haben mögen; denn nachdem ich eine Erlaubnis bekommen habe, ins Ausland zu gehen, bin ich in einem Krokodil gelandet, was alles andere als schlau aussieht.

In einer urkomischen Serie von Ereignissen erhält die Nase tatsächlich in offiziellen Reihen eine höhere Stellung als Kovalyov und wird in Regierungsreihen zu seinem Vorgesetzten.

Die Geschichte wurde geschrieben und es ist ein Kommentar zur russischen Gesellschaft, die vom sozialen Status besessen ist.

Genau wie andere Geschichten wirst du einige Wörter lesen, die im modernen Englisch weniger üblich sind. Zwei Männer entführen einen Jungen, der sich als so schelmisch erweist, dass sie ihn letztendlich an seinen Vater zurückgeben und stattdessen seiner Familie ihr eigenes Geld geben.

In dieser ironischen Wendung schafft O. Henry wieder eine Geschichte, an die sich Generationen erinnern. Now, are you going to be good, or not?

Nun, wirst du dich benehmen oder nicht? Dieses Buch sollte ursprünglich eine ernsthafte Erinnerung sein, aber die witzigen Elemente übernahmen bald und der Schriftsteller beschloss, es als eine humorvolle Geschichte zu veröffentlichen.

In diesem Buch geht es um drei Männer, die eine Bootsfahrt auf der Themse in England machen und die lustigen Begebenheiten, die ihnen während der Reise passieren.

Hier ist die komplette Buchkritik. Wie du vom Titel erkennen kannst, ist der Roman am besten für fortgeschrittene Englischlernende geeignet.

And since I have no peers, I mingle with no one. Und da ich keine Freunde habe, verkehre ich mit niemandem. Puckoon ist ein Roman von Du kannst den historischen Hintergrund hier lesen.

Was folgt, ist eine komische Reise, die allgemein als eine der besten gilt. Der Protagonist ist so faul, dass der Erzähler eingreifen musste, um sicherzustellen, dass er etwas in der Geschichte tat.

Nachdem du diese Geschichten gelesen hast, wirst du hoffentlich nicht nur gut lachen können, sondern auch deinen Unterhaltungen auf Englisch einen Hauch von Humor verleihen können.

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